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Wir setzen in Bezug auf Wechseldruckmatratzen ausnahmslos nur auf hochwertigste  - Antidekubitussysteme
von ADL (siehe unter www.adl-gmbh.de)

Wechseldruckmatratzen / Antidekubitusmatratzen

  • für den Klinikbedarf
  • für Intensivstationen
  • für Pflegeeinrichtungen
  • aber natürlich auch für den Einsatz in der häusl. Pflege

Neue gültige gesetzliche Anforderungen für alle Pflegeeinrichtungen und für die häusliche, ambulante Pflege:

Gegenüber allen hochwertigen Standardsystemen gibt es nun eine Neuerung, bei der vor allem alle Pflegeeinrichtungen aufhorchen sollten: Die neuartige Wechseldruckmatratze vom Typ Arsos light.

Das Grundproblem: Herkömmliche Wechseldruckmatratzen sind höher als normale Matratzen. Dadurch werden u.U. Bettgitter unwirksam. Nach der DIN EN 1970:2000 MPG wird mindestens ein Abstand zwischen Oberkante des Bettgitters und Matratze von 22 cm gefordert. Haftbar für Verstöße und daraus resultierende Unfälle wird der Betreiber gemacht, sowie die Pflegekassen im ambulanten Bereich sowie der Sanitätsfachhandel gemacht. Da die Zahl der Unfälle zugenommen haben, wurden die obersten Landesbehörden im Mai 2001 aktiv und haben die Anforderungen weiter verschärft. Das bedeutet: Wer herkömmliche Wechseldrucksysteme einsetzt, die höher als 12 cm sind, in Verbindung mit Bettgitter oder Bettbrettern, riskiert im Falle eines Unfallschadens was eigentlich vermeidbar wäre.

Als optimale Lösung aus der gesetzlichen Forderung resultiert die vollkommen neuartige ADL- Weiterentwicklung: die Wechseldruckmatratze Arsos light.

(Das Innenleben). Die Arsos light wird standardmäßig mit einem flüssigkeitsun-
durchlässigen jedoch atmungsaktiven Schutzbezug ausgeliefert. Über diesen Überzug kann ein Laken gelegt werden um das Material zu schonen.

Das Innenleben der neuen Asros light: Das Besondere dieser Matratze liegt vor allem in einem neuartigem Aufbau. Herkömmliche Wechseldruckmatratzen bestehen nur aus luftgefüllten Röhren. An den jeweils entleerten Röhren entstehen für das Gewebe mitunter recht hohe Scherkräfte. Nicht so bei Arsos. Zum einen wurde die Zahl der Röhren drastisch gesenkt. Dies baut den Druck auf das Gewebe sehr stark ab, denn die Auflagefläche wird deutlich vergrößert. Im Innern der Röhren befindet sich ein Hochleistungsschaumstoff, der entsprechend des physiologischen Bedarfs unterschiedlich stützend wirkt. Damit wird u.a. auch die Mobilisation des Patienten erleichtert, der nicht mehr so tief in die Matratze einsinken kann wie sonst üblich. Vor allem die Randzonenverstärkung wirkt sich sehr positiv auf die verbesserte Lagerung des Patienten aus.

Die Vorteile der Wechseldruckmatratze Arsos auf einen Blick

  • Das Hybridsystem (Luftzellen in Verbindung mit Schaumstoffkern) ermöglicht eine moderne Wechseldruckmatratze mit einer Höhe von nicht mehr als 12 cm! Damit erfüllt die Arsos light als eine der ersten Wechseldruckmatratzen überhaupt voll die Bedingungen der DIN EN! Sie sind als Betreiber mit der Arsos light also immer auf der sicheren Seite.
  • Bessere Lagerung des Patienten. Vor allem lassen sich Patienten sehr viel besser aufsetzen, ohne durch die wechselden Druckentlastungen der Röhren nach unten zum Fußteil zu rutschen (wie sonst üblich)
  • Höherer Liegekomfort, weil im Bereich der entlasteten Röhren kein Körperteil mehr durchhängen kann.
  • Auch aufgrund des günstigen Preises ist die Nachfrage zurzeit enorm. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Lieferzeit evtl. 14 Tage im Einzelfall überschreiten kann.
    In jedem Fall erhalten Sie einen verbindlichen Liefertermin genannt.

Wir empfehlen die Arsos light gemeinsam mit der hochwertigen Steuereinheit der Dexos variant zu verwenden. Hier sind die Auflagedrücke und die Wechselintervalle fein abstimmbar. Das System läßt sich von Wechseldruck auf statischen Druck umschalten, was vor allem dann von Vorteil ist, wenn sich wechselnde Drücke verbieten oder Patienten aufgrund eines Schmerzleidens wechselnde Drücke als unangenehm empfinden.

Der Liegekomfort kann fein auf den Patienten abgestimmt werden. (Der Zellendruck von Zellengruppen individuell einstellbar. Zudem enthält das Agregat einen Akku, der einen mehrstündigen Betrieb garantiert - sollte der Strom einmal ausfallen. Und auch das ist ein Vorteil der Matratze Arsos light. Der Schaumstoffkern verhindert auch bei lang anhanltendem Stromausfall, das der Patient schaden nimmt. Er liegt in diesem Fall wie auf einer normalen hochwertigen Matratze.

Lassen Sie sich ein Angebot über die Arsos light in Verbindung mit der Steuereinheit dexos variant.

Informationen für den Laien:
Wie kommt es eigentlich zur Entstehung
eines Druckgeschwüres?

Wechseldruckmatratzen sind seit vielen Jahren erfolgreiche Systeme zur Verhinderung und Behandlung von Druckgeschwüren, auch Dekubitus genannt.

Man kann grundsätzlich zwischen zwei Arten unterscheiden: Jene, die zur Behandlung, d.h. bei leider schon bestehendem Dekubitus und jene, die zur Verhütung (Prophylaxe) eingesetzt werden.

Wechseldruckmatratzen zur Prophylaxe sollten aber rechtzeitig zum Einsatz kommen und zwar, noch bevor das Gewebe durch übermäßigen Druck geschädigt wurde. Gesunde führen selbst im Schlaf reichlich spontane Bewegungen aus. (Wir drehen uns im Bett von einer auf die andere Seite) Auch im Sitzen verändern wir in regelmäßigen Abständen unsere Position. Ansonsten beginnen die Auflagestellen des Körpers bald zu schmerzen. Grund ist ein Durchblutungsmangel durch permanenten Druck auf das Gewebe. Schließlich besitzt des Körper reichlich Gewicht und unterbindet im Gewebe, vor allem dort, wo Knochen direkt unter der Haut liegen, wie z.B. die Region um das Steißbein, eine ausreichende Durchblutung. Wird der Druck durch regelmäßige Gewichtsverlagerung in der betroffenen Region genommen, dann kann diese auch wieder gut durchblutet werden. Die Zufuhr von Sauerstoff und der Abtransport von Schlackestoffen normalisiert sich rasch.

Durch schwere Krankheit bedingt, können aber die notwendigen spontanen Bewegungen ausbleiben. Oftmals besteht ein gestörtes Schmerzempfinden. Der Kranke verspürt keine Schmerzen, obwohl eine Körperpartie bedrohlich mangeldurchblutet wird, oder er ist gar nicht im Stande, eine andere Lage im Bett oder auf einem Stuhl einnehmen. Dann gibt es nur eine Maßnahme. Gefährdete Körperpartien müssen regelmäßig (mindestens alle 2 Std.) vom Druck der auf ihnen lastet befreit werden. Hierzu gehören vor allem:

  • Hinterkopf und Ohrmuscheln
  • Schulterblätter
  • Ellenbogen
  • Wirbelsäule
  • Beckenknochen
  • Kreuzbeinregion (Steiß)
  • Oberschenkel seitlich
  • Knie
  • Fersen und Zehen

Selbst sehr weiche konventionelle Matratzen oder Felle ändern am Problem nichts. Ausnahmslos das Beseitigen des schädlichen Drucks auf das Gewebe ist der entscheidende Faktor!

Das Grundprinzip der wechselnden Drücke: Luftzellen tragen den Körper, wie in dieser Abbildung gezeigt. Je nach Ausführung der Matratze, z.B. wird dabei jede zweite der rippenförmigen Zellen aufgepumpt. Abwechselnd werden dann die benachbarten Zellen mit Luft befüllt, während aus den anderen die Luft entweicht. Diese abwechselnde Druckentlastung läßt also den Körper immer wieder an anderen Stellen tragen und sorgt so für eine ausreichende Gewebedurchblutung und schafft die Voraussetzung für die dringend nötige Nachtruhe für den Pflegebedürftige wie auch seine Angehörigen.

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